Die beiden Ausbildungskampagnen der Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg - Wismar:

Weitersagen“ und „Komm wie Du bist..


Ziel ist es, Jugendliche - potentielle Lehrlinge - neugierig zu machen - zu informieren - zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Durch die Kombination von herkömmlichen Printmedien sowie Smartphone bzw. digitalen Medien werden Sie direkt  angesprochen, sich schnell, unkompliziert und möglichst einfach per Selfie + 3 kurzen Sätzen per WhatsApp zu bewerben.

Die Plakate hängen an Schulen, in Bussen, in Jugendclubs, sozialen Einrichtungen sowie markanten Punkten wo Jugendliche sich aufhalten.


Das Layout ist immer gleich und in S/W gehalten. Die Informationen sowie hinterlegten Sprechtexte sind durch den Dynamischen QR-Code austauschbar, so dass in regelmäßigen Abständen die Inhalte verändert werden können. So kann z.B. auf bevorstehende Stellebörsen, freie Ausbildungsplätze bei Firmen, Veranstaltungen, Berufsinformationstage im Haus des Handwerks hingewiesen werden.


Die Jugendlichen scannen den QR-Code mit ihrem Smartphone, auf dem sich dann ein Clip mit einem Mund öffnet, der losplappert. Über die Schablone auf dem Plakat können die Jugendlichen das Smartphone über das Plakat halten, so dass der Eindruck entsteht, dass das Plakat mit einem spricht.


Nach aktuellen Daten werden Smartphones mittlerweile stärker genutzt als herkömmliche Handys. Besonders beliebt sind Smartphones bei Jugendlichen: 84 Prozent der 12- bis 13-Jährigen besitzen ein solches Gerät, bei den 16- bis 18-Jährigen sind es sogar 88 Prozent. Laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn verbringen junge Menschen im Schnitt rund drei Stunden am Tag am Smartphone. Untersucht wurde die Smartphone-Aktivität von rund 500 Personen, meist im Alter zwischen 17 und 23 Jahren. Genutzt werden vor allem Facebook, Instagram und WhatsApp.


Beide Kampagnen laufen seit Dezember 2016 auf unbegrenzte Zeit.


Die Poster haben wir im A3 Format angelegt. Das ist zwar eine gute Plakatgröße um wahrgenommen zu werden. Aber keine gute Größe um Handouts, Flyer o. selbst auch nur A4 Formate mit dem System des QR Codes - Smartphone - Schablone zu nutzen da die Dimensionen von Smartphone und hinterlegtem Clip nicht mehr stimmen. Soll heißen das wenn das Plakat was eigentlich im A3 Format ausgehängt wird im A4 Format gedruckt wird, der QR Code natürlich noch immer gescannt werden kann, aber die Dimension des Smarthones auf der Schablone über dem Mund nicht mehr zu dem hinterlegten Clip passt. Kurzum...das Smartphone wäre zu groß und würde beim drüberhalten das halbe Gesicht verdecken was zur Folge hätte das die Person fast nur aus Mund bestünde.


Um diesem Problem „Herr“ zu werden haben wir ein bisschen getüftelt und uns überlegt das wir das machen was alle machen. Nämlich eine App!

Die Funktionsweise ist recht simpel. So hinterlegen wir bei dem Plakat einen Clip der von der App beim drüberhalten erkannt und abgespielt wird. Der Clou ist auch hier das wir die hinterlegten Inhalte tauschen können.


Die App soll den QR Code über dem Mund nicht ersetzen sondern lediglich die Kampagnen um diese Funktionsweise ergänzen. So können wir Bsp. Flyer, Handouts, Artikel und sogar unsere Visitenkarten somit mit Medien hinterlegen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.


Selbst unsere Lebensgroßen Aufsteller können wir damit zum Leben erwecken. Man hält einfach die App vor den Aufsteller und er erwacht zum Leben. Dies App wird Kostenlos in sämtlichen Stores zum Download bereitstehen wenn die Entwicklung abgeschlossen ist.


Hier könnt ihr schon mal ein bisschen gucken.




Warum ist Ausbildungsmarketing wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen?


Das herausragende Zukunftsthema des Handwerks ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Im Focus steht daher die berufliche Aus- und Weiterbildung. Die demografische Entwicklung und das veränderte Bildungsverhalten mit Trend zum Hochschulstudium stellen für die Besetzung der Ausbildungsplätze eine große Herausforderung dar. Betriebe des Handwerks mit durchschnittlich 5 Mitarbeitern (KMU) haben auf dem Ausbildungsmarkt starke Konkurrenz. Großunternehmen beispielsweise setzen mit Spezialisten entwickelte Strategien zur Personalgewinnung und -entwicklung ein.


Handwerksbetriebe müssen dem ihre individuellen Stärken entgegensetzen. Dazu gehört, sich über die eigenen Potenziale klar zu werden und daraus folgend, innovative, moderne und digitale Angebote für die ausbildungsinteressierten Jugendlichen und deren Eltern zu entwickeln und umzusetzen.


In erster Linie müssen Azubis, Meisterinnen und Meister die Jugendlichen mit ihrer persönlichen Leidenschaft für ihr Handwerk - authentisch - informieren und letztlich überzeugen. Entscheidend ist, dass auch kleine Betriebe die Ausbildung in ihrem Betrieb unverwechselbar machen, den Betrieb und seine Nachwuchsarbeit also zur „Marke“ machen. So kann verlässlich alljährlich ein neuer Jahrgang von Schulabgängern und ihren Eltern - authentisch - modern, zeitgemäß und digital angesprochen werden. Im Projekt „Das Beste am Handwerk“ sprechen die Azubis, Meister und Meisterinnen die Jugendlichen direkt, zeitgemäß, modern und digital - über die Plakate - dort an, wo sie sich gerade befinden. Sie zeigen bzw. sagen, was sie zu bieten haben.


Für viele Unternehmen ist das Azubimarketing eine große Herausforderung. Der Mangel an guten Nachwuchs- und Fachkräften ist unübersehbar. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kommt es darauf an, die richtigen Maßnahmen im Azubimanagement zu ergreifen, um darauf adäquat zu reagieren. Die Zeiten, als Unternehmen von Bewerbungen geflutet wurden, sind längst Vergangenheit. Stichworte wie: Demografischer Wandel und Überalterung der Gesellschaft sollten innerhalb der Unternehmen intensiv diskutiert werden.


Um die eigene Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten, müssen sich gerade kleine und mittlere Unternehmen, die weniger bekannt sind, ernsthaft Gedanken über das Personalmanagement machen. Das professionelle und offensive Ausbildungsmarketing spielt dabei eine wichtige Rolle.


Darum haben wir im Dezember 2016 das Projekt „Das Beste am Handwerk“ gestartet.


DAS ZIEL

- Abwärts-Trend der Bewerberzahlen stoppen und umkehren

- Fachkräftemangel verhindern


DER WEG

- Vorurteile gegenüber dem Handwerk abbauen

- Alleinstellungsmerkmal vom Handwerk beleuchten

- das Handwerk auf Augenhöhe und authentisch präsentieren

- Aufklärung über Ausbildungsberufe für mehr Klarheit

- Einfache, pragmatische, individuelle, zeitgemäße und vor allem schnelle Lösungen für die Jugendlichen


ECKDATEN

- Laufzeit der Kampagnen: unbegrenzt

ZIELGRUPPEN

- Schüler der Klassen 7 - 10, Jugendliche allgemein

- Meinungsbildner (Lehrer, Elternhäuser, Bundesagentur f. Arbeit, Jobcenter, Sozialarbeiter etc.)

- Innungsfirmen der Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg - Wismar + Lehrlinge


Bildung eines einheitlichen, modernen und zeitgemäßen Bildes vom Handwerk im Landkreis NWM.

Ins Gespräch kommen, Aufmerksamkeit erregen, Neugier wecken und kontinuierlich informieren.

Einfache, moderne und unkomplizierte Zugänge zu Ansprechpartnern, Informationen (Bsp. WhatsApp) ermöglichen.

Aktuelle Informationen immer in Echtzeit transportieren.